Madagaskar Reise – Die Insel der Lemuren (Beendet!)

Die Tiergarten-Leserreise 2016 zu den Lemuren Madagaskars 

Begleitet vom Primatologen Dr. Matthias Markolf 
Riesen-Baobab während Madagaskar Reise

Riesen-Baobab während Madagaskar Reise

Auf unserer Reise erlebten wir den trockenen Westen, das landschaftlich beeindruckende Hochland und die malerischen Buchten und Küsten im Osten der der viertgrößten Insel der Erde. Thematisch beschäftigte sich diese Reise mit den Lemuren Madagaskars. Wir erfuhren dabei auch einiges über die Gefahren und Bedrohungen, denen diese für Madagaskar einmalige Säugetiergruppe ausgesetzt ist. Wir besuchten Projekte und Forschungsstationen und erfuhren dabei, wie Naturschützer für den Erhalt der madagassischen Tier- und Pflanzenwelt kämpfen.  Darunter war die Forschungsstation des DEUTSCHEN PRIMATENZENTRUMS im Kirindy Wald, der Parc Ivoloina der MADAGASCAR FAUNA GROUP, die ASSOCIATION MITSINJO in Andasibe und das Madagaskar Projekt von CHANCES FOR NATURE, welches Tourbegleiter Dr. Matthias Markolf selbst ins Leben gerufen hat. Die Auswahl an Parks und Reservaten war so zusammengestellt, dass wir eine möglichst hohe Vielfalt an Lemurenarten auf unserer Reise erleben konnten. Insgesamt 30 verschiedene Lemurenarten haben wir beobachten können. Darüber hinaus stießen wir auf zahlreiche endemische Pflanzen, Reptilien, Amphibien und Vögel. Wir kamen den Tieren dabei häufig sehr nah. Eine Vielzahl toller Fotomotive! Auch das madagassische Leben, seine Geschichten und kulinarische Köstlichkeiten kamen bei unserer Reise nicht zu kurz.

STIMMEN ZUR REISE

Es war spannend. Viel gesehen – besonders viele Lemuren. Die Lemurenbesuche waren genial organisiert, auch durch die Auswahl der Unterkünfte, wo Lemuren zu sehen waren und durch die Wanderungen mit einheimischen Guides und die Nachtwanderungen. Guide und Reiseleiter wußten (fast) alle Fragen zu beantworten, waren sehr wissend, was genial war! Die Projektbesuche waren Highlights neben den Tieren. Toll! DANKE 🙂

IMPRESSIONEN DER REISE

hier oder auf Flickr: https://www.flickr.com/photos/134648261@N04/albums/72157674511549105

WILDLIFE BEOBACHTUNGEN

Amphibien

Discophus antongili, Heterixalus spec., Mantella aurantica

Fledertiere

Pteropus rufus

Insekten + Spinnen

Zahlreiche Libellen & Schmetterlinge, Mantis, Nephila madagascariensis, Phasmatodea, Trachelophorus giraffe

Lemuren

Avahi laniger, Cheirogaleus major, Cheirogaleus medius, Daubentonia madagascariensis, Eulemur albifrons, Eulemur coronatus, Eulemur flavifrons, Eulemur fulvus, Eulemur hybride, Eulemur macaco, Eulemur mongoz, Eulemur rubriventer, Eulemur rufifrons, Eulemur rufus, Hapalemur griseus, Indri indri, Lemur catta, Lepilemur randrianasoloi, Lepilemur ruficaudatus, Microcebus berthae, Microcebus lehilahytsara, Microcebus murinus, Microcebus spec., Phaner pallescens, Prolemur simus, Propithecus coquereli, Propithecus coronatus, Propithecus deckenii, Propithecus diadema, Propithecus verreauxi, Varecia rubra, Varecia variegata subcincta, Varecia variegata variegata

Reptilien

Astrochelys radiata, Brookesia, Calumma globifer, Calumma parsoni cristifer, Calumma parsonii, Furcifer oustaleti, Furcifer willsii, Furcufer pardalis, Lygodactylus verticillatus, Madagascarophis colubrinus, Oplurus cuvieri, Oplurus cyclurus, Paerodura bastardi, Phelsuma spec. , Phelsuma abbotti, Phelsuma madagascariensis, Pyxis asteroides, Sanzinia madagascariensis, Uroplatus guentheri, Uroplatus phantasticus, Uroplatus sikorae, Zonnosaurus karsteni

Säugetiere außer Lemuren

Nesomys lambertoni, Cryptoprocta ferox, Galidia elegans,Tenrec ecaudatus

Vögel

Accipiter francesiae, Accipiter henstii, Acridotheres tristis, Actitis hypoleucos, Agapornis canus, Agarpornis cana, Alcedo vintsioides, Alectroenas madagascariensis, Anas erythrorhyncha, Ardea alba, Ardea pupurea, Ardeola idea, Ardeola ralloides, Bubulcus ibis, Butorides striata, Caprimulgus enarratus /madagascariensis, Centropus toulou, Copsychus albospecularis, Coracopsis nigra, Coracopsis vasa, Corvus albus, Coua caerulea, Coua cristata, Coua gigas, Dendrocygna bicolor, Dicrurus forficatus, E. dimorpha, Egretta ardesiaca, Eurostymus glaucurus, Falco newtoni, Falculea palliata, Falulea palliata, Glareola ocularis, Himantopus himantopus, Hypsipetes madagascariensis, Leptosomus discolor, Margaroperdix madagascariensis, Merops superciliosus, Milvus aegypticus, Monticola sharpei/bensoni, Motacilla flaviventris, Nectarinia notata, Nectarinia souimanga, Neomyxis tenella, Numida meleagris, Oena capensis, Otus rutilus, Passer domesticus, Ploceus sakalava, Saxicola torquata, Schetba rufa, Scopus umbretta, Terpsiphone mutata, Treron australis, Upupa marginata, Vanga curvirostris, Zosterops maderaspatana

  1. Tag, Do. 29.09.16 Ankunft in Antananarivo (Kenia Airways, 01.50 Uhr)

Sie werden am Internationalen Flughafen in Ivato in Empfang genommen und anschließend fahren wir in unser Hotel im Stadtzentrum. Zeit zur freien Verfügung. Ausschlafen oder Besuch der Hauptstadt auf eigene Faust. Übernachtung im Hotel SAKAMANGA.

 

2.Tag, Fr. 30.09.16: Ankunft in ANTANANARIVO

Ausflug zum Lemurenpark. Hier gibt es 9 Lemurenarten (Propithecus coquereli, Propithecus coronatus, Lemur catta, Hapalemur griseus, Varecia variegata) auf 5 Hektaren und sehr gute Möglichkeiten zu fotografieren. Übernachtung im Hotel SAKAMANGA.

 

3.Tag, Sa. 01.10.16: ANTANANARIVO – MIANDRIVAZO

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Auto Richtung Süden über Ambatolampy.  Ampatolampy ist Zentrum der Herstellung der allgegenwärtigen Aluminiumkochtöpfe, Besenstiele, und Tischfussballspiele. Anschließend geht’s über Antsirabe bis nach Miandrivazo, ein besonders heißer Ort im Westen am Tsiribihina-Fluss. Wir halten einige Male unterwegs und tauchen in den madagassischen Alltag ein. Während unserer Fahrt durch das Hochland bekommen wir einen Einblick von der durch den Menschen stark geprägten Landschaft. Übernachtung im Hotel PRINCESSE TSIRIBIHINA (alternative LAKANA) mit einem wunderschönen Ausblick über das Tal von Miandrivazo.

 

  1. Tag, So. 02.10.16: MIANDRIVAZO – MORONDAVA – KIRINDY

Am nächsten Morgen fahren wir weiter auf der inzwischen recht gut befestigten Nationalstraße über Malaimbandy (116 km) bis zum auch bei Madagassen mittlerweile sehr beliebten Ferienort Morondava (160 km), dem Zentrum der Menabe-Region. Entlang des Morondava-Flusses tauchen die ersten riesigen Affenbrotbäume oder Baobabs inmitten von Reisfeldern auf. Nach dem Mittagessen fahren wir auf sandiger Piste zum Kirindy-Wald. Unterwegs passieren wir die berühmte Allee de Baobab, eine Straße, die auf beiden Seiten von riesigen Baobabs umgeben ist. Im Kirindy angekommen können wir am Abend einen ersten Nachtspaziergang machen. Der Kirindy-Wald bietet beste Voraussetzungen sich auf die Suche nach nachtaktiven Lemuren zu machen. Neben dem kleinsten Primaten der Welt, dem Mde Berthe’s Mausmaki (Microcebus berthae) gibt es Gabelstreifenmakis (Phaner pallescens), Riesenmausmakis (Mirza coquereli), Graue Mausmakis (Microcebus murinus), Rotschwanz-Wieselmakis (Lepilemur ruficaudatus) und Fettschwanzmakis (Cheirogaleus medius). Übernachtung in der KIRINDY LODGE oder CAMP AMOUREUX (einfache Lodge).

 

5.Tag, Mo. 03.10.16: KIRINDY

Früh am Morgen gehen wir in den Wald um die morgendliche Aktivität der Tiere auszunutzen. Wir besuchen das nahegelegene Wasserloch des ausgetrockneten Kirindy-Flusses, welches zu dieser Jahreszeit die einzige Wasserquelle für viele Tiere darstellt. Während unseres Besuch des Kirindy Trockenwald-Reservates können wir einen Blick hinter die Kulissen der Forschungsstation des Deutschen Primatenzentrum werfen. Neben den sechs nachtaktiven Lemurenarten gibt es auch zwei tagaktive Arten, Coquerel’s Sifaka und Rotstirnmaki. Ebenfalls stehen die Chancen nicht schlecht auf die Fossa, das größte Raubtier Madagaskars, zu treffen. Mit etwas Glück sehen wir auch Blaue Vangas, Paradiesschnepper oder das ein oder andere Chamäleon. Außerdem lernen wir wie es um Arten- und Naturschutzbemühungen in der Region steht. Am Abend noch mal die Möglichkeit einen Nachtspaziergang zu machen.

Übernachtung in der KIRINDY LODGE oder CAMP AMOUREUX (einfache Lodge).

 

 

6.Tag, Di. 04.10.16: KIRINDY – BEKOPAKA

Früh am Morgen können wir noch mal das Areal rund um unsere Unterkunft entdecken. Nicht weit unserer Unterkunft brüten z.B. oft Sakalava-Webervögel. Kirindy beherbergt eine Vielzahl an Vogelarten, wie beispielsweise den Riesen- Seidenkuckuck, Kurzfuß-Stelzenralle, Blauwürger sowie den Madagaskar-Paradiesschnäpper. Nach dem Frühstück fahren wir Richtung Norden nach Tsimafana. Die großen Baobabs prägen dabei immer wieder das landschaftliche Bild. Per Fähre geht es anschließend über den Tsiribihina-Fluss nach Belo sur Tsiribihina, einem Fischerort, in dem wir unser Mittagessen zu uns nehmen. Im Anschluss fahren wir weiter auf sandiger Piste nach Bekopaka und setzen dort ein weiteres Mal mit einer Auto-Fähre über den Manambolo Fluss über bevor wir die Stadt Bekopaka erreichen und uns in unserem Hotel ORCHIDEE DU BEMARAHA inmitten der Natur einrichten.

 

7.Tag, Mi. 05.10.16: BEKOPAKA

Heute besuchen wir das UNESCO Welterbe Tsingy de Bemaraha. Die Hauptattraktion hier sind natürlich die Kalksteinfelsen selbst und die einzigartig und atemberaubende Landschaft. Bei einer Wanderung durch die bizarren Gesteinsformationen können wir aber auch eine Vielzahl an besonderen Tieren und Pflanzen sehen. Der Nationalpark Tsingy de Bemaraha ist Heimat von neun Lemurenarten (Eulemur rufus, Propithecus deckenii, Hapalemur ranomafanesis, Phaner pallescens, Mirza coquereli, Hapalemur occidentalis, Lepilemur randrianasoloi, Microcebus myoxinus, Avahi cleesei). Wir haben gute Chancen die Nördlichen Rotstirnmakis und Decken’s Sifakas zu sehen. Daneben gibt es eine Vielzahl an Reptilien und Vögel zu beobachten und mit etwas Glück sehen wir vielleicht eine Blattnasennatter (Langaha madagascariensis), Minichamäleons der Gattung (Brookesia) oder das größte Chamäleon der Welt, Furcifer oustaletti. Übernachtung im Hotel ORCHIDEE DU BEMARAHA.

 

8.Tag, Do. 06.10.16: BEKOPAKA – MORONDAVA

Nach dem Frühstück geht’s zurück nach Morondava, zuerst wieder auf der lokalen Fähre über den Manambolo Fluss, dann weiter nach Belo sur Tsiribihina, über den Tsiribihina Fluss und durch die Landschaft der Baobabs. Bei den Flussüberfahrten können oft Milane und Kurreiher beobachtet werden. Unterwegs werden wir auch immer wieder Zeitzeugen des Ausmaßes an Zerstörung der einzigartigen Natur vor Ort und erfahren etwas über die Bemühungen des Vereins Chances for Nature die letzten Trockenwälder des Westens zu erhalten (Details zum Projekt siehe unten). Mit etwas Glück erreichen wir auf unserem Rückweg die Baobab Allee beim Sonnenuntergang, ein magischer Moment! Anschließend fahren wir weiter nach Morondava und übernachten im Hotel am Strand CHEZ MAGGIE (alternative RENALA AU SABLE D’OR)

 

9.Tag, Fr. 07.10.16: MORONDAVA – ANTSIRABE

Sehr früh am Morgen fahren wir mit dem Auto wieder nach Antsirabe, die „Stadt wo es viele Mineralien gibt“. Auf dieser langen Fahrt (ca. 10 Std.) werden wir unterwegs des Öfteren anhalten um lokale Bräuche, Marktstände oder einfach nur die Landschaft zu genießen.
Übernachtung im Hotel CHAMBRE DU VOYAGEUR (alternative ROYAL PALACE & PLUMERIA). Unser Hotel hat einen wunderschön angelegten botanischen Garten mit 800 Pflanzenarten. Auch Vögel wie der Madagaskarzwergfischer (Alcedo vintsoides) oder Nektarvögel (Cinnyris notatus) und zwei Chamäleonarten (Furcifer oustaletti und Furcifer lateralis) können hier häufig gesehen werden.

 

10.Tag, Sa. 08.10.16: ANTSIRABE – ANDASIBE

Wer möchte kann am frühen Morgen direkt vor seinem Bungalow die zahlreichen Pflanzen bewundern und den ein oder anderen Vogel fotografieren. Nach dem Frühstück umfahren wir die Hauptstadt Antananarivo und steuern Andasibe an (rund 310 km). Die Landschaft ändert sich komplett. Wir fahren auf kurvenreicher Strecke durch das immergrüne Hochland Madagaskars. Wir besuchen in Andasibe die Association Mitsinjo. Andasibe beherbergt 12 Lemurenarten (Avahi laniger, Prolemur simus, Hapalemur griseus, Indri indri, Propithecus diadema, Eulemur fulvus, Eulemur rubriventer, Allocebus trichotis, Microcebus lehilahytsara, Lepilemur mustelinus, Daubentonia madagascariensis, Cheirogaleus crossleyi) von denen wir sicher einige zu Gesicht bekommen. Bei einer nächtlichen Wanderung haben wir gute Bedingungen, Baumfrösche, schlafende Chamäleons, Plattschwanzgeckos und Goodman’s Mausmakis (Microcebus lehilahytsara) zu sehen. Übernachtung im Hotel ANDASIBE FOREST LODGE.

 

11.Tag, So. 09.10.16: ANDASIBE

Die Morgenwanderung führt mit lokalen Guides der Association Mitjinso als weitere Begleiter durch den immergrünen Regenwladwald des Nationalparkes Analamazaotra. Hier können wir mit etwas Glück den größten aller Lemuren, den Indri sehen. Indris sind für ihre markanten Rufe bekannt. In Analamazaotra gibt es außerdem noch braune Makis (Eulemur fulvus) sowie weitere hier heimische Halbaffenarten. Ornithologen kommen ebenso auf ihre Kosten wie Reptilienfreunde. Am Nachmittag erkunden wir den 17 km entfernten Mantadia-Park, der ursprünglicher und „wilder“ aber ebenfalls gut begehbar ist. Mit etwas Glück kreuzen Diadem-Sifakas (Propithecus diadema), Bambuslemuren (Prolemur simus, Hapalemur griseus), Plattschwanzgeckos (Gattung Uroplatus) und verschiedene Vogelarten unseren Weg. Übernachtung im Hotel ANDASIBE FOREST LODGE.

 

12.Tag, Mo. 10.10.16: ANDASIBE – MANAMBATO – AKANIN’NY NOFY

Nach dem Frühstück fahren wir nach Manambato und besteigen ein Boot, das uns über den Pangalanes Kanal zum Hotel in Akanin’ny Nofy (Das Nest der Träume) bringt. Unmittelbar bei unserer Unterkunft befindet sich ein 50 ha großes Reservat von Küstenwald. Es beherbergt zahlreiche zum Teil eingeführte Lemurenarten, die sich sehr gut und einfach beobachten lassen. Darunter der Indri (Indri indri), Kronenmakis (Eulemur coronatus), Schwarz-weiße Varis (Varecia variegata), Coquerel’s Sifakas (Propithecus coquereli) und Mohrenmakis (Eulemur macaco). Bei einem nächtlichen Ausflug per Boot versuchen wir das geheimnisvolle Fingertier (Daubentonia madagascariensis) zu sehen. Übernachtung im Hotel PALMARIUM.

 

13.Tag, Di. 11.10.16: AKANIN’NY NOFY – TAMATAVE

Am Vormittag erkunden wir die Umgebung des See Ampitabe und haben noch Zeit im privaten Palmarium Park mit seinen vielen verschiedenen Lemurenarten zu verbringen. Es bleibt genügend Zeit ausgiebig zu fotografieren. Neben Lemuren gibt es hier auch zahlreiche Vögel, Insekten, verschiedene Palmenarten und zahlreiche fleischfressende Kannenpflanzen (Nepenthes).  Am Nachmittag fahren wir mit dem Boot durch die schönen Lagunen und Buchten des Kanals de Pangalanes in die größte Hafenstadt Madagaskars, nach Tamatave. Übernachtung im Hotel JAVA.

 

 

 

14.Tag, Mi. 12.10.16: TAMATAVE – FOULPOINTE

Heute besuchen wir den Zoologischen Park von Ivoloina nahe der Hafenstadt Tamatave. Die Madagascar Fauna Group hält hier einige beschlagnahmte Lemuren, aber auch eine Gruppe freilaufender Schwarz-weißer Varis (Varecia variegata) und Weißkopfmakis (Eulemur albifrons). Daneben werden hier Blauaugenmakis (Eulemur flavifrons), Kronenmakis (Eulemur coronatus), Rotbauchmakis (Eulemur rubriventer) sowie große und kleine Bambuslemuren gehalten (Prolemur simus, Hapalemur griseus). Ebenfalls gibt es Pantherchamäleons, Tomatenfrösche, Strahlenschildkröten und verschiedene Vögel auf dem See Fulgence zu sehen.

Nach Besichtigung des Parks fahren wir weiter bis zum bei Madagassen beliebten Ferienort Foulpointe direkt am indischen Ozean. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung und es bestehen gute Bademöglichkeiten am Strand von Foul Pointe. Übernachtung im Hotel MANDA BEACH.

 

15.Tag, Do. 13.10.16: FOULPOINTE – ANTANANARIVO

Heute fahren wir zurück nach Antananarivo. Auf der Rückfahrt machen wir natürlich den ein oder anderen Stopp zum Fotografieren. Übernachtung im Hotel SAKAMANGA.

 

16.Tag, Fr. 14.10.16: ANTANANARIVO

Ein Tag zur freien Verfügung. Wir können optional den Zoo Tsimbazaza (Arten der Gattungen Eulemur, Lemur, Hapalemur, Varecia, Microcebus) und die paläontologische Sammlung besuchen. Hier kann man auch die bereits ausgestorbene Fauna Madagaskars entdecken. Wer möchte kann auch einfach noch nach ein paar Souvenirs Ausschau halten. Halbes Zimmer im Hotel SAKAMANGA.

 

  1. Tag, Sa. 15.10.16: ANTANANARIVO- DEUTSCHLAND

Transfer zum Flughafen und Flug nach Deutschland (mit Kenia Airways um 02.40 Uhr)

 

Microcebus berthae

Madame Berthe’s Mauseaki – Der kleinste Primat der Welt – Foto: MM

Auf dieser Tour haben wir gute Chancen einige der interessantesten und spektakulärsten Tiere Madagaskars zu beobachten.

Darunter sind Indri, Bambuslemuren, Diademsifaka, Verraux-Sifaka, Rotstirnmaki, nachtaktive Lemuren wie der Riesenmausmaki, der Gabelstreifenmaki und der kleinste Primat der Welt, Madame Berthae’s Mausmaki, die Fossa, Madagaskar-Riesenratte, Vögel, wie Erdracken, Seidenkuckucke, Stelzenrallen oder Vangas.

Viele davon sind scheu und führen ein verborgenes Leben, aber an den von uns besuchten Orten stehen die Chancen nicht schlecht, diese Tiere auch in ihrem natürlichen Lebensraum zu Gesicht zu bekommen. Vor allem im Park Ivoloina und am Palmarium können wir sehr nahe an Tiere herankommen.

Propithecus verreauxi

Propithecus verreauxi

In Analamazaotra gibt es neben der grössten Lemurenart, den bis zu 1 Meter großen Indri, mit seinem markanten Schrei, auch andere Lemurenarten, wie den Grauen Bambuslemuren oder den Rotbauchmaki. Ferner leben dort auch Tenreks, zahlreiche Froscharten und über 100 Vogelarten. Sie bewohnen einen Primärwald mit der typischen Vegetation des regenreichen Ostens.

Das Kirindy Trockenwald-Reservat, wo Sie mit etwas Glück Verraux-Sifakas und Rotstirnmakis sehen können ist auch die Heimat von Tenreks, Reptilien und zahlreichen Vögeln. Hier hat man auch die besten Chancen das größte Raubtier Madagaskars, die Fossa in der Wildnis zu beobachten. Auch verschiedene nachtaktive Lemuren, wie Graue Mausmakis und die kleinsten Primaten der Welt, die Madame-Berthe’s-Mausmakis können hier beobachtet werden.

Die madagassische Organisation Mitsinjo geht auf eine Initiative aus dem Jahr 1999 zurück. Die Organisation arbeitet im Naturschutz, Ökotourismus und Entwicklung (auch nachhaltige Landwirtschaft und Gesundheit). Ansässig ist sie in Andasibe, einem der Biodiversitäts-Hotspots im östlichen Regenwald-Korridor Madagaskars. Mitsinjo versucht den Schutz unberührten Waldes mit nachhaltigem Einkommen für die lokale Bevölkerung zu vereinen. Sie managt sowohl Analamazaotra- Waldstation und das Torotorofotsy Ramsar-Schutzgebiet. Mitsinjo finanziert seine Naturschutz- und Entwicklungsarbeit hauptsächlich durch naturbegeisterte Besucher der Projekte.

Im Kirindy-Reservat betreibt das Deutsche Primatenzentrum Göttingen seit über 20 Jahren eine Forschungsstation, die von Wissenschaftlern aus aller Welt genutzt wird um das Leben und die Ökologie von Lemuren und anderen Tieren zu erforschen. Durch die Anwesenheit der zahlreichen Forscher sind hier viele Tiere an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt und ermöglichen so hautnahe Beobachtungen, wie sie sonst kaum möglich sind.

Seit mehreren Jahren arbeitet der Göttinger Verein Chances for Nature im Bereich nachhaltige Entwicklung, Umweltbildung und Artenschutz in der Region Menabe im Westen Madagaskars. Reiseleiter Dr. Matthias Markolf kann als Projektleiter aus erster Hand von den Aktivitäten berichten.

Der zoologische Park von Ivoloina wird unterhalten von der Madagascar Fauna Group, einer internationalen Vereinigung von 40 Zoos und universitären Instituten, die zusammenarbeiten um Madagaskars Biodiversität langfristig zu erhalten.

IMG_8191webDr. Matthias Markolf ist Biologe und arbeitet seit über zehn Jahren in Madagaskar. Er kennt die Insel und die besten Plätze für die Beobachtung von Lemuren durch zahlreiche Expeditionen in verschiedene Regionen der Insel während seiner wissenschaftlichen Arbeiten zur Diversität der Lemuren. Als Initiator der Naturschutzaktivitäten des Vereins Chances for Nature kann er ebenfalls aus erster Hand vom Natur- und Artenschutz in Madagaskar berichten.

Anspruch

Obwohl wir uns in den Nationalparks meist auf angelegten Pfaden bewegen, sollten Reisende über eine angemessen gute Fitness und Trittsicherheit verfügen, da das Gelände im östlichen Regenwald teilweise sehr steil sein kann. Außerdem sollten Sie Freude am Leben in der Natur, Bereitschaft sich auf einfache Verhältnisse einzustellen und Offenheit gegenüber fremden Kulturen mitbringen.

Sicherheit, Gesundheit & Hygiene 

Für diese Reise gelten unsere allgemeinen Gesundheits- und Sicherheitshinweise für Reisen in tropische Länder.

Impfungen: Hepatitis A + B, Tetanus, Diphtherie, Polio, Typhus

Auf Madagaskar gibt es keine für den Menschen gefährlichen Giftschlangen.

Übernachtung & Verpflegung 

Normalerweise übernachten wir auf der Tour in den genannten Hotels, Lodges Sollte dies aus irgendwelchen Gründen nicht möglich sein, buchen wir stets gleich- oder höherwertige Hotels an den jeweiligen Orten.

Einreise

Reisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Madagaskar ein Visum, das bei Ankunft am internationalen Flughafen von Antananarivo-Ivato, aber auch an allen anderen Flughäfen mit internationalen Verbindungen (Nosy Be, Antsiranana, Toamasina, Tuléar, etc.) kostenfrei ausgestellt wird. Dieses Visum gilt nur für einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen und ist nicht verlängerbar. Alternativ kann ein Visum bei der Deutschen Botschaft beantragt werden. http://www.botschaft-madagaskar.de/de/top/visaangelegenheiten/

Preis: 2490,- € pro Person im Doppelzimmer (ohne internationalen Flug)

Einzelzimmerzuschlag 420,- €
Teilnehmer: 5-10

Leistungen: 

Im Preis inbegriffen

  • Transfers Flughafen-Hotel-Flughafen
  • Unterkünfte in einfachen bis Mittelklassehotels auf der Basis Zimmer mit Frühstück
  • Eintritte in die Nationalparks inkl. lokaler Parkführer
  • Besuch von Kirindy, Tsimbazaza, Lemur’s Park, Palmarium Reservat, Ivoloina Park, Nachtbesuch in Akanin’ny Nofy
  • Alle Boots und Fährentransfers
  • Deutschprachige Reiseleitung durch einen Biologen
  • Transporte per Geländewagen zu den Tsingys und zurück, jeweils mit Französisch sprechendem Fahrer und Transporte im Bus während der Strecke Antananarivo – Morondava und Morondava bis Foulpointe
  • Mehrwertsteuer und Tourismusvignetten

Im Preis nicht inbegriffen

  • Das Flugticket für den internationalen Flug und dessen Taxen
  • Visakosten
  • Sonstige Mahlzeiten und Getränke
  • Persönliche Reise-, Reisegepäck-, Unfall-, Diebstahl- und Annullierungskostenversicherung
  • Ausflüge, die nicht im Programm erwähnt sind

Wichtige Hinweise

Preisänderungen und Programmänderungen vorbehalten, speziell falls starke Fluktuation des Wechselkurses und/oder des Treibstoffpreises. Programmänderungen vorbehalten, speziell bei Overbooking, Flugannullierungen -oder änderungen, Zugannullierungen – oder änderungen, Streiks, politischen Unruhen, Erdbeben, Naturkatastrophen (spez. Zyklone und Überschwemmungen) oder extremen Wetterverhältnissen, Stammes –und anderen Kriegen, unvorhergesehene Schliessung von Parks, Reservaten oder sonstigen Sehenswürdigkeiten, Problemen mit Treibstoffversorgung sowie generell allen Fällen von höherer Gewalt. Die Reise wir durchgeführt von Reiseveranstalter Wildlife Explorers. www.wildlife-explorers.de. Beachten Sie bitte auch die AGB.