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Kirindy Forest

Menabe, Madagaskar

Microcebus berthas

Mde Berthe's mouse lemur

Kirindy Forest

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Little Rangers

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Fossa

Kirindy Forest

Tsangajoly-

Mangroves

Tsiribihina delta

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Black-winged stilt

Tsangajoly - Menabe

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Little Rangers

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Grey mouse lemur

Kirindy Forest

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White-headed Vanga

Kirindy forest

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Gray-headed love bird

Kirindy forest

Chances for Nature in Madagaskar

Umweltbildung, Forschung und Entwicklungszusammenarbeit für den Erhalt der Biodiversität

Seit 88 Millionen Jahren, isoliert vom Rest der Welt, hat Madagaskar eine enorme Vielfalt an Tieren und Pflanzen entwickelt, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Traditionelle Brandrodung in der Landwirtschaft, Bergbau, illegale Jagd und Holzeinschlag bedrohen die einzigartige Natur der viertgrößten Insel der Erde.

Um die einzigartigen Ökosysteme und bedrohten Arten Madagaskars zu erhalten, arbeitet Chances for Nature (CfN) mit lokalen Gemeinden zusammen, um einen nachhaltigen Lebensstil zu fördern. Wir sensibilisieren die Menschen vor Ort für nachhaltige Techniken der Ressourcennutzung und unterstützen sie dabei diese Techniken in ihren Alltag zu integrieren. Darüber hinaus unterstützt CFN den Erhalt biologischer Vielfalt, beispielsweise durch Populationsmonitoring gefährdeter Arten sowie durch die Analyse von Ursachen und Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf Natur und Tierwelt.

Unsere Aktivitäten in Madagaskar konzentrieren sich auf die Artenvielfalt des Menabe Antimena-Schutzgebiets (Menabe Antimena Protected Area=MANAP). Das Menabe-Antimena Schutzgebiet wurde 2015 offiziell als geschützte harmonische Landschaft (IUCN Kat. V) deklariert. Das Gebiet beherbergt eines der bedeutendsten verbliebenen Fragmente westlicher Trocklaubwälder in Madagaskar. Die trockenen Laubwälder im Westen Madagaskars gelten als eines der am stärksten bedrohten Ökosysteme der Welt. Das Gebiet umfasst ebenso Mangroven und zwei Süßwasserseen, die wichtige Zufluchtsorte für Zugvögel und stationäre Vögel sind. Die Trockenwälder der Region waren im letzten Jahrzehnt aufgrund der unkontrollierten Brandrodung (Hatsakein madagassischer Sprache) für die Mais- und Erdnussproduktion einer dramatischen Abholzung ausgesetzt. Der anthropogene Einfluss umfasst auch die illegale Jagd auf wild lebende Tiere und das Abholzen von Edelhölzern, wie Palisander. Die Artenvielfalt im Menabe-Antimena Schutzgebiet ist außergewöhnlich. Es umfasst mehr als 300 Pflanzenarten, 15 Amphibienarten, 54 Reptilien, 149 Vogelarten und 41 Säugetierarten. Darunter der kleinste Primat der Welt, Madame Berthes Mausmaki (Microcebus berthae), die Riesenratte (Hypogeomys antimena) und der Nördliche Schmalstreifenmungo (Mungotictis decemlineata), alle lokal oder regional endemisch (nur dort vorkommend) für die Wälder von Menabe-Antimena.

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