Fossa Artenschutz

Konflikt zwischen Mensch und Fossa

Fosa
Fossa – Foto: MM

Die Fossa (syn. Fossa; Cryptoprocta ferox) ist das größte Raubtier Madagaskars. Das Zusammenleben der Schleichkatzen aus der Familie der Eupleridae und der Bevölkerung verläuft leider nicht immer ohne Probleme. Das natürliche Habitat der Fossa schwindet zunehmend und die Tiere gehen mehr und mehr auf die Suche nach leichter Beute in die Dörfer und jagen die Hühner der Dorfbewohner. Die Konsequenz ist, dass die Dorfbewohner die Fossa töten, um ihre Hühner und Gänse zu schützen. Um dem Konflikt zwischen Tier und Mensch entgegenzuwirken, wollen wir den Dorfbewohnern helfen, geeignete Lösungen zu finden, den Konflikt zu entschärfen. Gleichzeitig sensibilisieren wir die Dorfbewohner für ein friedliches Zusammenleben mit der Fossa und vermitteln die ökologische Relevanz eines Fleischfresser für ein funktionierendes Ökosystem. In der Region Menabe ist die Fossa außerdem eine große Touristenattraktion und lockt daher jedes Jahr viele Besucher in die Region. Von den Touristen müssen langfristig aber auch die umliegenden Gemeinden profitieren, denn nur dann sehen sie einen Mehrwert darin, ihre Heimat mit der Fossa zu teilen.

Zusammen mit dem Fossa-Fond des Zoo Duisburgs haben wir ein Projekt zum Schutz der Fossa gestartet, um den Konflikt zwischen den Raubtieren und den Menschen in Zentral-Menabe zu evaluieren und zu entschärfen.

Maßnahmen und Aktivitäten im Fossa Artenschutzprojekt sind:

  • Umweltbildung
  • Erfassung von Populationsdaten und Evaluierung des Konfliktpotentials
  • Habitatschutz
  • Verbesserung der Geflügelzucht

Bilder zum Fosaprojekt

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