Artenschutz & Forschung

 

Wir sammeln Daten zu Populationen und Verbreitung von Schlüsselarten im Menabe-Schutzgebiet, um Naturschutzmaßnahmen optimal planen und den Erfolg messen zu können.  

 

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Über die Projekte

Warum Forschung?

Die Erfassung der Verbreitung und Dichte von Populationen ist essentiell für die Planung von Maßnahmen im Natur- und Artenschutz. Gleichzeitig können wir den Erfolg unserer Maßnahmen nur erfassen, indem wir die Effekte auf die Populationen messen. Surveys und Populationsmonitorings sind daher wichtige Bestandteile unserer Arbeit.  Darüber hinaus wissen wir über die Biologie vieler vom Aussterben bedrohter Arten bis heute immer noch sehr wenig. Grundlegende Kenntnisse über die Biologie einer Art sind aber oft entscheidend, um die Art langfristig vor dem Aussterben zu bewahren. 

Über Citizen-Science-Ansätze lässt sich auch die lokale Bevölkerung in Forschungsaktivitäten einbeziehen. Dies generiert alternative Einkommen für lokale Gemeinden und ändert deren Sichtweise auf die biologische Vielfalt in positiver Weise.

Unterstützen Sie uns

Unterstützen Sie Artenschutz & Forschung

Mit 150 € finanzieren Sie beispielsweise eine Kamerafalle. Ein gutes, robustes Smartphone für die Kontrollen im Kirindy-Wald kostest ca. 300 €. 

Hinhören

Akustisches Monitoring

Mit Hilfe von automatisierten Abhörstationen unterstützen wir die Erfassung des Vorkommens von Arten sowie deren Populationsdichten. Diese für Madagaskar neue Methode wird zunächst an Gabelstreifenmakis, Wieselmakis und Schmalstreifenmungos erprobt.

Scheue Waldbewohner

Kamerafallen

Viele Tiere sind scheu und lassen sich daher sehr schlecht beobachten und zählen. Kamerafallen eignen sich sehr gut, auch diese sehr scheuen und unauffälligen Tierarten, wie die Madagaskar-Riesenratte oder die Fossa, zu untersuchen. 

Konfliktpotential

Mensch & Wildtiere

Die Fossa, das größte Raubtier Madagaskars, gerät immer öfter in Konflikte mit der lokalen Bevölkerung. Das schrumpfende natürliche Habitat zwingt die Fossa oft dazu, Jagd auf domestiziertes Geflügel in den Dörfern zu machen. Wir überwachen die Konflikte, beraten die Betroffenen und entwickeln Lösungen zur Vermeidung von Konflikten.

Bedrohte Vogelarten

Mangroven als Rückzugsgebiet

Eine erste Vogelstudie in den Mangroven und Küstengebieten im Jahr 2019 zählte 71 Vogelarten. Wir entdeckten eines der größten Vorkommen der Bernierente, eine große Population der stark bedrohten Madagaskar-Regenpfeifer und Madagaskar-Reiher.

Umweltbildung

Was bleibt hängen?

Was ist der Effekt von Umweltbildung? Im Rahmen unseres Little Rangers-Programm untersuchen wir den Effekt unserer Umweltbildungsaktivitäten auf die Kinder und Jugendlichen in der Region Menabe.

Zustand bewerten

Mangroven

In einer Studie von 2019 untersuchten wir den Zustand der Mangroven in Menabe. Die Untersuchung wendet ein Instrument zur schnellen Beurteilung der Mangrovendegradation, das ursprünglich für Mangroven in Myanmar entwickelt worden war, auf die Mangroven Madagaskars an. Unsere Ergebnisse zeigen die breite Anwendbarkeit der Methode in den Mangroven des Indischen Ozeans.

Partner & Förderer

Die Projekt werden gefördert durch:

Zoo Berlin

Tierpark Berlin

Manfred Hermsen Stiftung

Zoo Duisburg

Zoo Augsburg

Wildlife Reserves Singapore

 

Die Projekte werden gemeinsam umgesetzt mit:

CNFEREF

DPZ Madagaskar

Universität Göttingen

Universität Antananarivo 

 

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